Wie ich Bloggerin geworden bin

Notizbuch

Ich werde in meinem Freundeskreis immer wieder gefragt wie ich es, mit Beruf/Kleinkind/bald dann beides, zeitlich und vom Energieaufwand her schaffe einen Blog aufrecht zu erhalten und regelmäßig Inhalte zu generieren. Da ich diese Art von Fragen relativ oft gestellt bekomme wird es wohl Zeit für eine ausfürliche Erklärung. Und wenn nicht hier, wo dann?

Schnallt euch an, es geht los.

Bei mir war es so: Seit dem ich zu meinem 7. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt bekommen habe (ist viel zu lange her, wir rechnen jetzt nicht nach!), habe ich regelmäßig meine Gedanken in schriftlicher Form festgehalten. Als diese Sache mit den Blogs bis zu uns schwappte, war für mich klar das ich „so etwas“ auch für mich haben wollte. Es war und ist für mich eine logische Erweiterung dessen was ich ohnehin schon so lange praktizierte. Es brauchte zwar ein paar (fehl)Anläufe, doch dann fand ich die mir liebste Form des DIY-Tagebuch-bloggings die ihr jetzt vor euch seht.

Das Bloggen selbst, also die Einträge schreiben, ist ein relativ kleiner Aufwand für mich. Das was ich ich euch auf dieser Seite zeige sind immer Dinge die ich sowieso gemacht/erlebt/gefühlt/gegessen habe. Das heisst ich sitze nicht hier und „erfinde“ Inhalte für euch, ich dokumentiere lediglich Teile meines Alltags mit ein paar Zeilen und Bildern. Zu einem großen Teil mache ich das für mich selbst, obwohl der leicht exhibitionistische Kick den jede/r BloggerIn kennen wird, natürlich auch mitspielt. Den größten Gewinn den ich durch diese Art des privaten Bloggens habe, ist die Freiheit es auch mal nicht zu tun, wie es in der Vergangenheit schon ein paar Mal geschehen ist.

Habe ich schon erwähnt dass das ganze Spaß machen soll?

Mein Blog ist recht überschaubar und die Leserzahlen halten sich auch in Grenzen. Ich freue mich über jede/n neue/n LeserIn, jeder Kommentar ist wie ein kleines Geschenk und eine Gewissheit das der Inhalt nicht in den Weiten des Netzes verpufft.
Ich betreibe diese Seite 100% privat, Sponsoren lassen sich nicht bei mir blicken und wenn sie es doch jemals täten, könnte ich (hoffentlich!) der Versuchung wiederstehen und so weitermachen wie bisher. Das wichtigste am Bloggen ist für mich den Spaß an der Sache nicht zu verlieren.

Zum Abschluß sei noch festgehalten das Bloggen als Hobby einfach eine Frage der Vorlieben und Prioritäten ist. Wie ihr zu Beginn gelesen habt, habe ich diese Art der Dokumentation schon immer gemacht. Während andere sich Abends vor das Hauptabendprogramm setzen, ein Buch lesen oder World of Warcraft spielen, setze ich mich gerne vor meinen Apfel, Pintereste, lese Blogs oder schreibe mal selber einen Eintrag, so wie ich es früher in mein Tagebuch geschrieben habe. Oder manchmal eben nicht.

So soll es sein! Also wenn ihr auch gerne einen Blog betreiben möchtet probiert es einfach aus, es macht Spaß, versprochen!

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Diese Gedanken wurden zuerst in dem obigen Notizbuch festgehalten während meine Tochter mein Portemonnaie ausräumen „durfte“. Prioritäten, richtig?

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2 Kommentare zu “Wie ich Bloggerin geworden bin

  1. Ach schön, ich finde mich in vielen Punkten auf jeden Fall wieder. Nur war ich nicht schon immer eine Tagebuchschreiberin, das liegt allerdings auch daran, das mir das schreiben selbst nicht so sehr liegt. Ich geb mir aber immer mühe auch ein paar Zeilen zu meinen Bildern zu verfassen.
    Grüße
    Steph

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