Die Mode von damals

#127 Meine Großmutter räumt auf, da sich bei ihr schon viel zu viel in den Kästen angesammelt hat. Das gute an solchen Aufräumaktionen ist, das man, wenn man zufällig die gleiche Kleidergröße hat(te) und eine liebe Omi hat die alles aufhebt, auch ein paar Schätze abbgekommt. So auch dieses Kleid: Es wurde ca. 1965 maßgeschneidert für eine Sommerparty. Ich liebe die Farben und das Muster. Sobald ich es schaffe das Kleid zu einer Änderrungsschneiderei zu bringen wird es ein perfektes Kleid für die Sommerparty 2011.

Federpennal

#96 Dieses Federpennal stammt von meinem Großvater, ich liebe die Handgezeichneten Maiglöckchen die dieses Holzkästchen zieren. Seit Jahren bewahre ich hier meine alten Kalligraphie-Federn auf, da es für den täglichen Gebrauch doch viel zu schön ist! Und damit meine deutschen Leser auch verstehen was mit „Pennal” gemeint ist, hat mir google „Das Federmäppchen” als adäquate Übersetzung angeboten.

Spieglein, Spieglein …

#90 Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die neue Woche! Sommerbeginn ists und das Wetter spielt verrückt, als wäre es November. Bleibt nichts anderes übrig als jeden Tag in der Früh erneut in den Spiegel zu lächeln und auf sonnigere Tage warten.

Dieser Spiegel ist auch ein Familienstück aus der Datscha, der Form nach scheint er aus den 1920ern zu sein. Nachdem die Datscha in den 1930ern erstmals bezogen wurde, kann ich mir vorstellen das dieser Stil gerade so aus der Mode war das man das „Zeug“ einfach aufs Land verbannte … so meine Theorie. Welche Gesichter sich wohl schon in diesem Spiegel betrachtet haben?

Im Märchenland

#72 Über diese Figuren habe ich ja schon berichtet, ich finde sie alle ganz entzückend. Ein paar Mal habe ich auch schon erwähnt das wir Dinge in unserer Wohnung behielten die wir hier vorgefunden haben (wie diese Figuren). Wie kommt es, das es hier bei unserem Einzug so viele hübsche Dinge gab? Nun ja, eine traurige und gleichzeitig schöne Geschichte: Diese Wohnung gehörte einer entfernten Verwandten von ♥ die leider vor ein paar Jahren verstorben ist (der traurige Teil) und ihre „Stadtwohnung” der Familie überlassen hat.
Als es klar wurde das wir hier einziehen werden, habe ich die Wohnung zum ersten Mal besichtigt und dachte bei dem ersten Blick ich sei in der Zeit 50 Jahre in die Vergangenheit gereist. Die Wohnung war tatsächlich im 50er-jahre Urzustand und wurde seit dem Kauf 1959 weder neu eingerichtet noch saniert. Orange, braune und quietschgrüne Tapeten schmückten die Wände, Teppichböden in der ganzen Wohnung (unter ihnen ein unbehandelter Parkett), das obligatorische Lilienporzellan in der Vitrine, der Nierentisch vor dem braunen Sofa und ein vom Tischler Maßgeschneiderter Einbauschrank im Schlafzimmer. Jedes einzelne Stück für sich ein Meisterwerk aber zusammen – einfach zu viel.
Die Wohnung gehörte auch von Grund auf saniert und so mussten wir uns von den meisten Dingen trennen. Die Highlights sammeln sich im Keller und warten auf bessere Zeiten (und größere Wohnungen). Die besten Stücke, wie diese Figuren und einzelne Möbel, haben wir in der Wohnung behalten. Als Erinnerung an die verstorbene Tante und um die Wohnung langsam aus dem Dornröschenschlaf zu wecken.

Salz

#58 Schönen Montag Morgen! Da ich ein Salztiger bin zeige ich euch hier etwas das jeden Tag zum Einsatz kommt (gerne auch mehrmals): Die Salzdose. Diese stammt aus der bereits erwähnten Familiendatscha. Sie ist ursprünglich von der in Finnland ansässigen Porzellanmanufaktur Arabia. Vermutlich aus den 50ern? Vielleicht auch früher. Ich liebe die frischen Farben und den Hauch von Retro, es macht jeden Griff hinein zum Genuss 🙂

Traumhaft

#57 Dieses traumhafte Regal stammt von meiner Urgroßmutter – die Gartenoma wie sie liebevoll genannt wurde, da sie einen kleinen Schrebergarten hatte. Man merkt mein Vater ist ein Stadtkind durch und durch, wenn so eine Tatsache einer eigenen Bennenung bedarf 🙂
Nun ja, irgendwann habe ich das gute Stück dann geerbt. Es hatte ursprünglich eine, alle Blicke fesselnde, rosarote Farbe. Aber weiß gefällt mir viel besser, also bekam es ein neues Kleid. Das schmale Innere eignet sich bestens zur Aufbewahrung von allerlei Mädchenkram, ich liebe es sehr.

Schönes Wochenende!

Frühjarhsputz

#46 Ob ich wohl dieses Jahr dazu komme einen traditionellen Frühjahrsputz zu machen? Kästen ausräumen, ausmisten, abstauben,Sommervorhänge nähen, bügeln … wohl kaum aber träumen kann Frau doch, oder?
Diese alten Bügeleisen stammen aus unserer Familien-„Datscha”die leider vor zwei Jahren aufgelöst wurde. Sehr schade, wenn man bedenkt das meine Urgroßeltern sie gebaut hatten. Aber so durfte ich ein Sortiment der Einrichtung erben. Ein kleiner Vorteil, immerhin.

Frühlingsgefühle

#40 Diese Blumen habe ich heute morgen schweren Herzens weggeworfen – viel zu kurz haben sie bei uns gelebt und ich habe es wieder einmal bereut sie aus dem Wald gepflückt zu haben. Aber es ist doch so schön: Überall blüht es gerade in den schönsten Farben die ich jedesmal neu einfangen möchte. Die Statue ist von ♥ – ich weiß nicht genau woher sie stammt, aber er hat ein Faible für Statuen und so finden sich bei uns einige die ihr gewiss auch alle kennen lernt.

Das Glas ist aus meinem Elternhaus, seit dem ich mich erinnern kann gibt es zwei Stück davon die ich irgendwann geerbt habe. Ich mag die Farbe und kleine Blumen machen sich darin prächtig.

Die Zeit läuft

#36 Gerade war doch erst Weihnachten und jetzt klopft schon der Sommer an die Türe … endlich können die Wintermäntel verstaut und die Sommerschuhe herausgeholt werden, wie schnell doch die Zeit vergeht.
Diese Uhr ist ein „Erbstück” eines Freundes der jedoch nicht so Flohmarkt-affin wie wir ist, deshalb (und zum Glück!) ist dieses schöne Stück bei uns gelandet.

Immer als sie Krimis las

#25 Meine Krimi-Sammlung unterscheidet sich insofern von einer normalen, als das diese Serie aus dem Sommerhaus meiner Urgroßeltern stammt. Die Geschichte dazu: Meine Urgroßeltern hatten sich Anfang des 20. Jahrhunderts ein Sommerhaus an einem See gebaut. Die paar schönen Sommermonate wurden in diesem Haus verbracht und dann galt es vom Alltagsleben abzuschalten. Hier konnte man nach Herzenslust „leichte” Lektüre wie Krimis lesen, alle Arten von Taschenbücher wurden hier gesammelt, da sie zu der damaligen Zeit nicht als „echte” Bücher angesehen wurden (wie etwa der neue ipad für uns heute). Als das Haus vor ein paar Jahren verkauft wurde, habe ich diese Bücher als Erinnerung bekommen.